Das Flat Iron ist ein Steak, dessen Qualität man lange Zeit maßlos übersah, weil man die Schnittführung schlichtweg nicht kannte. Es liegt versteckt in einer Region des Rinds, die nicht für zarte und saftige Steaks bekannt ist – die Schulter. Wer Grill-Steaks sucht, schaut meistens auf den Rücken, denn dort liegen die Klassiker wie Rumpsteak und Entrecôte. Doch mittlerweile suchen innovative Metzger nach neuen Steak-Cuts außerhalb der bereits “erforschten” Areale im Rinderkorpus und in der Schulter wurden sie fündig. Das Flat Iron Steak ist der Shooting Star unter den Steak-Cuts.

 

Warum das so lange verkannt blieb, liegt auf der Hand: Eine zähe Sehne durchzieht das Schaufelstück, in dem das Flat Iron zu Hause ist. So fand es jahrzehntelang sein Schicksal in Schmorgerichten wie dem Sauerbraten, um der zähen Sehne irgendwie beizukommen. Nach Stunden im Bräter wird fast jede Sehne weich, so auch im Schaufelstück. Dass man die Muskeln, die sich darum gruppieren, aber auch perfekt grillen und kurzbraten kann, ahnte niemand – bis das Flat Iron entdeckt wurde. Wir zeigen im Video, wie aus dem einstigen Schmor-Klassiker ein geniales Steak wird.


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